Portfolio­management

Gebäude­portfolios, die nicht mehr im Blindflug betrieben werden.

Für Kommunen, Immobilien­branche und Unternehmen mit mehreren Standorten — eine Plattform für Übersicht, Simulation, Überwachung und Wartung. Maßnahmen werden vorher simuliert, Wirksamkeit an echten Zählern nachgewiesen.

3.200+ LiegenschaftenEnergyPlus-SimulationAutomatische Zähler­ablesung
Liegenschafts­portfolio
Stadt Musterhausen · 24 Gebäude
2026
Fläche
34.200 m²
Wärme
4,8 GWh
Strom
1,9 GWh
GebäudeFlächeSoll / Ist (MWh)Δ
KiTa Norderstedt1.700 m²–15%
Verwaltung Mitte4.200 m²–14%
Grundschule Süd2.850 m²+2%
Sporthalle West1.100 m²–15%
Rathaus3.600 m²+8%
2 Gebäude mit auffälliger Nacht­last erkannt — Simulation vorschlagen?
Was ENSPECTER für Ihr Portfolio leistet

Vier Säulen — vom Überblick bis zum Nachweis.

Gebäude­portfolios brauchen andere Werkzeuge als Einzel­liegenschaften. Hier die Module, die im Portfolio­betrieb zusammenspielen.

Übersicht

Alle Liegenschaften auf einen Blick — Kennzahlen, Benchmarks, Ausreißer. Sortiert nach kWh/m²a, nach CO₂, nach Kosten.

  • Benchmark­vergleich zwischen Gebäuden
  • Kennzahlen nach NWG-Typ
  • Hierarchie Portfolio → Standort → Gebäude

Effizienz­maßnahmen

Simulation mit EnergyPlus, Priorisierung nach Hebel, Wirtschaftlichkeit nach VALERI / DIN EN 17463.

  • Maßnahmen­vergleich je Gebäude
  • VALERI-Wirtschaftlichkeit
  • Förder­prüfung (BEG, EEW)

Überwachung

Automatisierte Zähler­ablesung mit ENSPECTER — Fernwärme, Strom, Gas, Wasser. 15-min-Lastgänge Strom.

  • Messkonzepterstellung
  • Alle Zählertypen
  • Alarmierung bei Abweichungen

Wartung & Prüfung

Digitale Fristen­verwaltung, Prüf­protokolle, DGUV V3, TRBS — revisionssicher, mit Erinnerung.

  • E-Mail-Erinnerung vor Ablauf
  • Prüfprotokoll mit Foto
  • Historie pro Anlage
Praxisbeispiel · KiTa, Norddeutschland

5.500 € Investition, 6.000 € Einsparung pro Jahr.

Bevor investiert wird, rechnet die Gebäudesimulation jede Maßnahme durch — Wirkung gegen Kosten. Das Ergebnis: Eine angepasste Regelung spart so viel wie Dämmung, Dach und Fenster zusammen, für einen Bruchteil des Kapitals.

Ausgangs­lage
Baujahr
1969
Nutzfläche
1.700 m²
Wärme­träger
Fernwärme
Ausweis
116 kWh/m²a
Ziel
Energie­verbräuche langfristig senken — ohne große Baumaßnahme.
Einspar­potenzial je Maßnahme — gesamt 83 MWh/a, Kapital­bedarf ≈ 700.000 €
Energy+
Nacht- & Wochenend­absenkung1.500 € · ≈ 40 MWh/a (≈ 21 %)
Außenwand­dämmung230.000 € · ≈ 18 MWh/a (≈ 10 %)
Dach­sanierung350.000 € · ≈ 18 MWh/a (≈ 10 %)
Fenster & Türen130.000 € · ≈ 4 MWh/a (≈ 2 %)
Entschieden: Nacht- und Wochenend­absenkung
Maßnahme 1.500 € (Anpassung der Regelung) · Monitoring mit Zählern & Software ≈ 4.000 € einmalig, 100 €/a laufend · gemessene Einsparung Fernwärme ≈ 40 MWh bzw. ≈ 6.000 €/a.
Simulation · Energy+

Welche Maßnahme bringt am meisten — vor der Entscheidung?

ENSPECTER simuliert Ihr Gebäude mit EnergyPlus — der Referenz für thermische Gebäude­simulation. Heizlast­berechnung, Bauteil­datenbank, schnelle Vor-Ort-Aufnahme. Sie sehen, was Dämmung, Nacht­absenkung oder PV wirklich bringen, bevor Sie den ersten Auftrag vergeben.

  • Thermische Gebäude­simulation (EnergyPlus)
  • Heizlast­berechnung nach realen Nutzungs­profilen
  • Bauteildatenbank — Fenster, Wände, Dach, Anlagen
  • Maßnahmen­priorisierung nach Einsparung je €
  • Überprüfung der Wirksamkeit gegen reale Zähler­werte
Hinweis: EnergyPlus liefert exaktere physikalische Simulationen als DIN V 18599 — ist aber nicht für BEG-Förder­anträge, GEG-Nachweise, Energie­ausweise oder individuelle Sanierungs­fahrpläne zugelassen. Dafür brauchen Sie weiterhin die 18599-basierte Fachplanung.
Simulation: KiTa 2023EnergyPlus
Simulierter End­energie­verbrauch
Basis: Energieausweis + Messdaten
188 MWh
Einsparung durch Nacht-/Wo-Absenkung
Modellierte Maßnahme
40 MWh
Realer Fernwärme­bezug 2023
Zählerstand
148 MWh
Prognose eingetroffen
188 − 40 = 148 MWh · Messung 06/2022–06/2023
✓
Pflicht bis 31.12.2029§56 GModG · Gebäude­automation
Nichtwohn­gebäude mit Heiz- oder Klima-Nenn­leistung über 70 kW brauchen bis Ende 2029 ein System zur Gebäude­automation.
Compliance-Matrix · §56 Abs. 2 GModG

Sechs Anforderungen. Was ENSPECTER beiträgt.

ENSPECTER ist die Monitoring- und Analyse­ebene Ihres Systems. Regelung, Raumklima und Beleuchtung steuert Ihre Gebäude­automation. Zusammen erfüllen beide §56 GModG.

§Gesetz­liche AnforderungBeitrag von ENSPECTER
1
Kontinuierliche Überwachung, Protokollierung und Analyse der Verbräuche aller Hauptenergieträger sowie aller gebäudetechnischen Systeme und Anpassung des Verbrauchs.
Zusammen mit Ihrer Gebäude­automation: Strom und Gas kommen automatisch per MSCONS vom Messstellen­betreiber. Weitere Zähler laufen über LoRaWAN-Funkzähler, FTP/SFTP oder E-Mail-Import ein, alles andere per CSV/Excel-Import oder Ableseliste. Dazu 15-min-Lastgänge und KI-Rechnungs­import. Die Verbrauchs­anpassung übernimmt Ihre Gebäude­leittechnik, ENSPECTER liefert die Analysen dafür.
2
Erhobene Daten über eine gängige und frei konfigurierbare Schnittstelle zugänglich machen — firmen- und hersteller­unabhängige Auswertung.
Zusammen mit Ihrer Gebäude­automation: Messdaten aller Kanäle als CSV exportierbar, Rohwerte für bis zu 92 Tage. Auswertungen als Excel, Word und PDF. Eine Programmier­schnittstelle (API) gibt es derzeit nicht.
3
Anforderungs­werte in Bezug auf die Energie­effizienz des Gebäudes aufstellen.
Abgedeckt: Kennzahlen (EnPIs) je Liegenschaft und Energie­einsatz­bereich, witterungs­bereinigt, mit Vergleich zur energetischen Ausgangs­basis und zwischen Standorten.
4
Effizienz­verluste gebäude­technischer Systeme erkennen.
Abgedeckt: Die Lastgang­analyse mit Heatmap, Durchschnitts­woche und Dauerlinie macht Nacht­lasten, Grundlast und Wochenend­verbräuche sichtbar. Für Funkzähler gibt es zusätzlich Schwellwert-Alarme.
5
Den Betreiber über mögliche Verbesserungen der Energie­effizienz informieren.
Zusammen mit Ihrer Gebäude­automation: KI-gestützte Maßnahmen­vorschläge nach VALERI, Energie­berichte auf Knopfdruck, Alarm-Hinweise in der Anwendung.
6
Die Raumklima­qualität überwachen.
Nicht Teil von ENSPECTER: Nicht Teil von ENSPECTER, das übernimmt Ihre Gebäude­automation bzw. Raum­sensorik.

Automations­grad bei Neubauten (Abs. 3) und automatische Beleuchtungs­steuerung (Abs. 6) sind Aufgaben der Gebäude­automation, nicht der Monitoring-Software.

So arbeiten wir

In 5 Schritten vom Portfolio-Inventar zum Wirksamkeits­nachweis.

1
Inventur
Alle Liegenschaften erfasst — Flächen, Anlagen, Energie­träger.
2
Datenanbindung
Zähler über ENSPECTER, Rechnungen per PDF-Import.
3
Simulation
Ausgewählte Gebäude mit EnergyPlus modelliert — Maßnahmen priorisiert.
4
Umsetzung
Maßnahme eingeplant, Verantwortlichkeiten in ENSPECTER gepflegt.
5
Nachweis
Wirksamkeit gegen reale Messwerte geprüft — Bericht auf Knopfdruck.
Für wen

Portfolio­management passt zu Ihnen, wenn…

Kommunen & öffentliche Hand

Schulen, Verwaltungs­gebäude, Sporthallen, Straßen­beleuchtung. Ein System für die komplette Liegenschafts­verwaltung.

Immobilien­wirtschaft

Bestands­halter, Verwalter, institutionelle Portfolios. Transparente Kennzahlen für Investitions­entscheidungen.

Unternehmen mit mehreren Standorten

Produktions­stätten, Filialen, Verwaltungen — Benchmark zwischen Standorten statt jährlicher Einzel­auswertung.

Häufige Fragen

Alles, was Sie wissen müssen.

Nein — das ist bewusst nicht Teil der Plattform. ENSPECTER simuliert mit EnergyPlus physikalisch exakter als DIN V 18599, ist aber für Förder­anträge nicht zugelassen. Für BEG, GEG und Energie­ausweise arbeiten wir mit unseren Partner-Fachplanern.
Passt zusammen mit

Portfolio­management verbindet sich mit den anderen Modulen.

Je nach Portfolio nutzen Sie zusätzlich Monitoring in hoher Auflösung, digitale Wartung, und bei Bedarf ein vollwertiges ISO-50001-System.

Nächster Schritt

Endlich den Überblick über Ihr Portfolio.

30-minütige Live-Demo mit einer Beispiel-Liegenschaft aus Ihrem Bestand — wir zeigen, wie aus verteilten Daten ein belastbares Portfolio-Bild wird.

Newsletter

Fristen, Updates, BAFA-Hinweise — einmal im Monat.

Kein Spam. Abmeldung mit einem Klick. Double-Opt-in nach DSGVO.